Der Säuger
hat acht Zähne. Die zwei Schneidezähne wachsen ununterbrochen.
Dadurch muss der Hamster viel Nagen, dafür eignen sich z.B. Äste
von Obst- und Nussbäumen oder Buchen. In den Backtaschen transportieren
sie ihre gesammelte Nahrung zur Vorratskammer. Mit den Pfoten wird der
Vorrat aus den Taschen geschaufelt. Die Pfoten eignen sich auch gut
zum Buddeln und Klettern.
Hamster sind in der Nacht sehr aktiv. Sie haben kein gutes Sehvermögen.
Durch die hervorstehenden Augen haben die Nager dennoch eine 360°
Umsicht. Scharf sehen sie allerdings nur Umrisse bis zu einem Meter.
Neben den Schnurrbarthaaren sind die Ohren wohl das empfindlichste Organ
des Hamsters. Töne im Ultraschallbereich sind für die kleinen
Säuger wahrnehmbar. In diesem Bereich verständigen sich die
Hamster auch mit ihren Jungen. Zum Schlafen falten sie die Ohren einfach
zusammen. Der gute Hörsinn hilft den Tieren dabei schon frühzeitig
den Feind zu wittern. Mit den Schnurrbarthaaren ertasten die Hamster
ihre Umgebung und können so erfühlen ob ein Durchgang breit
genug ist um hindurch zu kommen.
Mit der Nase riecht der Nager schon von weitem seine Nahrung. Sein Revier
markiert er mit Urin und Kot.
